Nachbericht INZELL CAMPS  2021: Begeisterung geweckt

Die meisten Jugendlichen erwarten in den Sommermonaten sehnsüchtig den Beginn der Sommerferien, doch 120 BasketballspielerInnen fieberten auch dem Startschuss der Inzell-Camps entgegen – einem Camp mit langer Geschichte. Wer „lange Geschichte“ hört, denkt vermutlich – zu recht – daran, dass dieses Angebot schon viele Jahre existiert. Doch nicht nur die Historie ist weitreichend, auch die Geschichten die jeder Teilnehmer nach dem siebentägigem Camp mit einem breiten Grinsen zu Hause erzählen kann ist sehr ausladend, denn man ist Teil der Camp-Gemeinschaft geworden.

Am 31. Juli war es endlich soweit und 60 junge BasketballerInnen zwischen neun und dreizehn Jahren aus ganz Bayern durften nach einem Jahr Corona-Zwangspause die Bungalows im BLSV-Dorf in Inzell beziehen. Für manche war es ein langersehntes Treffen mit Freunden, die man im vorherigen Camp gefunden hatte; für andere war es ein nicht ganz leichter Abschied von den Eltern, wobei dieser schnell überwunden wurde, denn bei zehn Personen in einem Blockhaus ist immer etwas geboten. Neben dem täglichen Basketball-Programm, wie Teamtraining oder einem 5:5-Turnier, durften alle Teilnehmer viele weitreichende, neue Erfahrungen sammeln.

„Wir haben alle in diesem Camp sehr viel lernen können und das mit einer großen Menge Spaß“, so die Betreuer am Ende der Woche. „Der eine hat in den letzten sieben Tagen den Korbleger gelernt, der andere kann nun komplexe Bewegungsabläufe mit dem Ball und der nächste hat gemerkt, dass manchmal ein Pass mehr Wert ist, als ein erfolgloser Wurf“. Es ist wieder einmal gelungen viele Charaktere mit den unterschiedlichsten Basketballkenntnissen zusammen zu bringen und daraus eine Gruppe zu formen, aus der sich mit Sicherheit Teile in den nächsten Camps wieder treffen werden.

Die Abreise der jüngeren SpielerInnen bedeutet die Anreise der älteren Jahrgänge, welche ebenfalls für eine Woche Basketballurlaub in Inzell machen. Manche Teilnehmer sind schon ein fester Bestandteil der Camps und begrüßen sich ganz cool mit Handschlag. Auch hier werden Inzell-Neulinge ohne Probleme in die Materie eingeführt und schon am zweiten Tag funktionieren Teambuilding-Aufgaben wie am Schnürchen und es scheint, als ob sich die Dreizehn- bis Siebzehnjährigen schon seit Jahren kennen würden. Das sportliche Niveau reichte von Schulmannschaft bis hin zur Nationalsichtung und wurde von den Trainern als ein sehr starkes Camp eingestuft. Alle Teilnehmer nahmen begierig den Inhalt der Einheiten auf und konnten diesen in 5:5-Turnieren oder dem All-Star-Game gegen die Coaches testen. „Wir waren fasziniert, dass die Gruppe bei allen Aktivitäten ohne Wenn und Aber mitgezogen hat. Nach einer so langen Pause mit wenig basketballerischen Möglichkeiten war die sportliche Leistung und das Teamgefüge mehr als nur begeisternd.“, schwärmten die BetreuerInnen. Selbst zügiges Duschen um die angesetzte Nachtruhe meistern zu können war plötzlich kein Problem mehr, wenn dadurch eine Stunde längeres Schlafen gewonnen werden konnte.

Dass auch dieses Camp ein voller Erfolg war, wurde am Abreisetag von den TeilnehmerInnen eindrucksvoll bestätigt: Kontakte wurden ausgetauscht und der einheitliche Vorsatz sich ganz bald wieder zu treffen schwebte über ganz Inzell.

 

Was ist das Basketball-Freizeit-Camp eigentlich?
Bei dem Camp sind basketballbegeisterte SportlerInnen eingeladen, eine Woche „Basketball-Ferien“ in Inzell zu verbringen. Neben täglichen Trainingseinheiten in einer hochmodernen Dreifach-Turnhalle mit Trainern des Verbandes, die selbst teils hochklassig aktiv sind oder ihre Teams gekonnt zum Erfolg geführt haben, werden zahlreiche Freizeitaktivitäten (Teambuilding, Bogen-schießen, etc.) und Sportmöglichkeiten (Klettern, (Tisch-)Tennis, Schwimmen, Kart, Beachvolleyball, etc.) angeboten. Und wer noch nie etwas von Rhönrad, Hi-Ball oder AirTramp gehört hat, wird überrascht sein, wie viel Spaß diese Sachen machen.

Wo genau werden die Teilnehmer untergebracht?
Das Camp findet auf dem Gelände des Bayerischen Landessport-verbandes (BLSV) in Inzell statt, welches zwischen Traunstein und Berchtesgaden direkt am Alpen-rand liegt und viel Urlaubs-atmosphäre verspricht. Die genaue Anreisebeschreibung wird erst mit den Teilnahmebestätigungen übersandt. Alle Teilnehmer des Camps werden in Holzbungalows mit je zehn oder zwölf Betten untergebracht, welche mit eigenem Bad, Toiletten, Duschen und eigenem Gruppenraum alles bieten, was man braucht.

Wer kann alles mitmachen?
Es ist absolut irrelevant, wie lange die Jugendlichen schon „basketball-begeistert“ sind und wie gut das „Basketball-Know-How“ bereits ist. Streetballer oder Auswahlspieler – jeder ist herzlich willkommen, wird in die Inzell-Familie aufge-nommen und nach seinen Möglichkeiten gefördert. Teilnehmen können alle Mädchen und Jungen unter Beachtung der Jahrgangsbeschränkung.

Was kostet eine Teilnahme am Camp?
Das Camp kostet 255 Euro (7 Tage*) pro Person. Übernachtung und Vollpension inbegriffen.
*(inkl. Organisationskosten 12 €)

Wen kann ich mit meinen Fragen löchern?
Die Mitarbeiter der BBV-Geschäftsstelle per Telefon unter 089/15702300 oder per E-Mail