Siegen oder Saisonende – Wasserburg muss gegen Herne gewinnen

15.04.2019   21:54 Uhr
Jennifer Schlott muss ihr Team so lenken, dass ein Sieg gegen Herne herauskommt. Bei einer Niederlage ist Wasserburg ausgeschieden. Foto: Jochen Aumann

Wasserburg – Do or Die heißt es im Sport: Ein Sieg muss her oder man ist raus. Der Sieg muss her für die Wasserburger Basketball-Damen in Spiel zwei des Halbfinales um die deutsche Meisterschaft gegen den Herner TC am Dienstag. Sprungball ist um 19:00 Uhr in der heimischen Badria-Halle.
Die erste Partie der Playoff-Serie, die im Modus Best-of-Three ausgetragen wird, ging am Samstag knapp verloren und so liegen die TSV-Damen mit 0:1 im Rückstand. Mit einem Erfolg am Dienstagabend erzwingen sie Spiel drei, das am Samstag wieder auswärts stattfinden würde.
Bei der 65:69-Niederlage in Herne waren die Wasserburgerinnen ebenbürtig, mussten nach einer absolut ausgeglichenen ersten Hälfte den Hauptrundenmsiter und frischgebackenen Pokalsieger nach dem Seitenwechsel dann leicht davonziehen lassen. Doch in der Schlussphase waren die Gäste aus Oberbayern wieder bis auf einem Punkt dran. Am Ende reichte es für den Tabellenvierten vom Inn knapp nicht mit dem Vorhaben, den Heimvorteil aus dem Ruhrpott zu entführen. Die Hernerinnen behielten an der Freiwurflinie die Nerven und holten sich inklusive Hauptrunde den dritten Sieg der Saison gegen Wasserburg.
Topscorerinnen im ausgeglichenen Team von Coach Marek Piotrowski waren Beatrice Attura mit 13 Zählern, Jordan Frericks (12) und Loyce Bettonvil (10). Bei Wasserburg punkteten Svenja Brunckhorst (17), Jennifer Schlott (13) und Jewel Tunstull (12) am besten. Insgesamt waren die Innstädterinnen den Gastgeberinnen in den meisten Kategorien wie der Trefferquote aus dem Feld und von der Linie sowie bei den Rebounds überlegen.
„Allerdings sind 20 Turnover einfach zu viel, vor allem wenn der Gegner mit nur sieben Ballverlusten so sicher auftritt“, ärgerte sich Sidney Parsons, berichtet aber auch: „Das war bis zur letzten Minute ein wirklich harter und enger Kampf.“ Der Wasserburger Trainerin und ihrer Mannschaft steht vor der zweiten Begegnung nur wenig Zeit fürs Training zur Verfügung: „Wir sind erst Sonntag zurückgekommen, aber das Team ist bereit und hochmotiviert, um daran zu arbeiten, die Fehler vom Samstag abzustellen und sich bestmöglich vorzubereiten. Und am Dienstag werden wir wieder bis zum Ende kämpfen für den Finaleinzug!“