SAG - Schulsportarbeitsgemeinschaft

Pflichtsportunterricht, Schulsport-Wettbewerbe, Sport nach 1 und das im Jahr 2000 eingeführte Modellprojekt "Bewegte Schule" bilden das Gesamtkonzept in Bayern für tägliche körperliche Aktivitäten bei Schülern und Schülerinnen.

 

Schon seit 1991 ist Sport nach 1 im Rahmen des Kooperationsmodells eine wichtige Ergänzung des Pflichtsportunterrichts mit zusätzlichen freiwilligen Sportangeboten in enger Zusammenarbeit zwischen Schule und Sportverein. Mit freizeitorientierten und gesundheitsbezogenen Sportarbeitsgemeinschaften (SAG) wird versucht, Schüler für den Sport zu gewinnen, um sie zu einer gesunden Lebensführung und sinnvollen Freizeitgestaltung anzuleiten.

 

Selbstverständlich bietet Sport nach 1 auch die Möglichkeit einer leistungssportlich orientierten Förderung von sportlich talentierten Schülern. Alle Schulen und Sportvereine sind deshalb zu einer verstärkten Kooperation aufgerufen.

 

Schulsportarbeitsgemeinschaften (SAG) werden durch das Kultusministerium gefördert. Mehr Informationen zu den SAGs und den Förderrichtlinien bietet die Webseiter der LASPO unter www.sportnach1.de.

 

SAG zu vereinbaren bedeutet für Vereine, dass sie oft einen Übungsleiter zu schulüblichen Zeiten zur Verfügung stellen müssen. Dies gelingt im Ehrenamt oft nicht mehr. Vereine können dazu aber auch FSJler einsetzen.

 

FSJler sind junge Frauen und Männer, die im Rahmen eines freiwilligen Sozialen Jahres im Sport Aufgaben im Jugendbereich übernehmen. Mehr zum Thema FSJ finden Sie auf den Webseiten der Bayerischen Sportjugend unter dem Menüpunkt