Streetball

Streetball ist mehr als Basketball für die Straße - Streetball ist das Lebensgefühl der Jugendlichen, ist der Street-Culture der heutigen Zeit. Er ist gekennzeichnet durch T-Shirts, überlange Hosen und Rapmusik. Der Streetball-Court verbindet Jugendliche unterschiedlicher Nation und Hautfarbe.
 
Beim Streetball hat jeder Basketballplatz seine eigenen Regeln, weil sich dieser Sport voll und ganz nach den Spielern und deren Einigung untereinander richtet. Hoch angesehen werden Tricks mit dem Ball, weil sie von höchster Ballkontrolle zeugen. Grenzen werden dabei nur durch die Kreativität gesetzt und es gilt: je akrobatischer, schneller, flüssiger und unvorhersehbarer die Tricks sind, desto besser werden sie gewertet und desto effektiver sind sie, weil sie den Gegenspieler verwirren. Es wird versucht den Gegenspieler auszutricksen, damit er nicht mehr weiß, wo sich der Ball befindet oder wo er aufkommt (Ankle-Breaker) und der Spieler dann an ihm vorbei zum Korb ziehen kann.
 
Als Ursprungsort des Streetball wird in der Regel New York bezeichnet, insbesondere der bekannte Freiplatz im Rucker Park. In Europa hat der Durchbruch des Streetball 1992 begonnen und damit eine Massenbewegung eingeleitet, die immer mehr an Dynamik gewinnt. Verschiedene große Firmen haben sich bereits von der Begeisterung der Teilnehmer anstecken lassen und mischen nun kräftig in der Streetballszene mit.
 
In Deutschland hat sich mittlerweile eine Streetballszene entwickelt, wobei neben professionellen Anbietern auch die Vereine im DBB erkannt haben, dass es sich lohnt Streetball-Turniere zu veranstalten. Vereine nutzen Streetball-Veranstaltungen als Aufhänger für Vereinsfeste, für ein ?Come-Together" aller Aktiven und Nicht-Mehr-Aktiven im Verein und auch zur Gewinnung von neuen, jungen Mitgliedern. Daneben erzeugt ein Streetball-Turnier im Freien mitten in der Stadt Aufmerksamkeit, um neue Anhänger zu gewinnen, die dann im Winter als Zuschauer die Spiele der Mannschaften im Verein besuchen.